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Liebe ist...

...seine Idealvorstellungen über Bord werfen und hoffen, dass man auch ohne Landkarte nicht auf Grund läuft oder untergeht.

Zumindest wünsche ich mir, dass es so wäre; denn dann täte ich das Richtige.

Aber bevor ich wieder stundenlang grübele, werde ich mich - heute auf Tee verzichtend - zu James Blunts "1973" ein paar Absätze lang durch Word (hoffentlich nicht) quälen.

1 Kommentar 3.11.07 17:45, kommentieren



The Road Not Taken

I shall be telling this with a sigh
Somewhere ages and ages hence:
Two roads diverged in a wood, and I,
I took the one less travelled by,
And that has made all the difference.

Wo er Recht hat, hat er Recht, Robert Frost in seinem Gedicht "The Road Not Taken". Das vollständige Stück kann man problemlos bei Google finden - meiner Meinung nach ist es treffend wie kaum ein anderes poetisches Werk.

Und wie es treffend ist.
Mein Problem begründet sich darin, den anderen Weg gewählt zu haben... aber wenn ich die Chance noch einmal hätte, würde ich es immer wieder tun.

Mein Freund ist wundervoll, er legt mir die Welt zu Füßen, aber das ist nicht das, was ich will. Aber was ich dann will, weiß ich auch nicht. Vielleicht habe ich nur eine schlechte Phase und eigentlich empfinde ich ganz anders. Vielleicht ändert sich alles, wenn wir uns besser kennen. Aber vielleicht habe ich auch Recht und bin eine undankbare, unnötig komplizierte Person, und sagen wir, es ist, als würde man Perlen vor die Säue werfen.

(Und ich glaube, das Schlimmste ist, dass meine selbstschädigenden Entscheidungen nicht nur mich betreffen, sondern auch ihn.)

2 Kommentare 11.11.07 14:50, kommentieren

...und dann...

Da ist es wieder, dieses Gefühl... dass ich am besten allein sein sollte, damit niemand mehr enttäuscht von mir ist. Und ich überlege, ob ich die Sorge um die anderen in Wahrheit nur vorschütze, damit ich selber einen Grund habe, mich unauffällig aus den ganzen Komplikationen namens "Leben" zurückzuziehen.

Ich weiß nicht, was es ist, aber ich habe Stimmungsschwankungen, und was für welche.

1 Kommentar 14.11.07 23:22, kommentieren

Error

Ich sollte besser heute als morgen lernen, "nein" zu sagen.

Ich bin froh, dass ich ihn morgen nicht sehe, heute Nachmittag nicht getroffen habe. Verdammt, das ist zu viel für mich. Ich glaube, ich bin noch gar nicht reif für eine Beziehung. Wer nimmt schon seinen Teddybär mit, wenn er zum ersten Mal bei seinem Freund übernachtet.

Es ist... traurig. Ich würde gern heulen, aber ich wüsste nicht, warum.

1 Kommentar 18.11.07 23:55, kommentieren

Stumm

"Nein, ich will nicht, lass mich in Ruhe, geh weg, das tut weh..."

Schade, dass ich ihm das nicht wirklich gesagt habe, ich habe es satt satt satt wie er sagt, er würde auf mich hören, und dann macht er es doch nicht.

Schluss machen? Vielleicht. Vorher mit ihm drüber reden? Hab' ich schon, und dann fängt die Diskussion von vorn an. Verwirrt, verletzt, unsicher, wütend und traurig sein? Ja.

22.11.07 00:09, kommentieren

Peng

Ein neues Layout - Grund: Der Sommer ist vorbei und mit ihm sind die Züge abgefahren, die Erinnerung kriecht unter meine Haut und ich nähe sie fest, fester, damit sie nicht aufbrechen kann und weh tun, nicht meine Sehnsucht wecken nach einer Zeit, in der ich glücklich war.

Mal sehen, wie ich es ihm beibringe... ich will jemanden, den ich mag und der mich mag, und wenn es den nicht gibt, na, dann bleib ich halt allein, das ist doch, was ich will.

2 Kommentare 22.11.07 17:07, kommentieren

Nur noch Narben, da, wo Wunder waren

Ich glaube, ich bin traurig.
Zuerst war ich verwirrt, weil es so schnell ging, weil ich mein Glück nicht fassen konnte, und siehe da, schon ist es wieder verschwunden... Ich weine ihm nicht hinterher, die Dinge kommen und gehen; ich bin nur verwundert, dass ich mich so leicht täuschen lassen habe.

Grundsätzlich habe ich Angst. Angst, es später zu bereuen, Angst, nicht den richtigen Weg gewählt zu haben, Angst, ihn zu verletzen, Angst, mit einer Einstellung dieser Art niemals durch das Leben zu kommen.
Angst vor Möglichkeiten, die ich lieber nicht wahr haben will.


Die Nadel auf der Haut und der rote Faden, unter dem sich die Vergangenheit verbirgt. Wenn man nicht hinschaut, ist vergessen leicht.

1 Kommentar 24.11.07 15:21, kommentieren