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But if my greatest fear paints itself so crystal clear...

Variante a): Ich übertreibe schrecklich.
Variante b): Ich habe ein verdammt großes Problem.

Und was, kann ich so gar nicht sagen. Weil mir in solchen Situationen die Worte fehlen - immer. Ich sitze dann meist heulend in meinem Zimmer und fühle mich noch schrecklicher, weil ich deswegen heule. So eine Lappalie. Aber ich habe trotzdem das Gefühl, keine Luft mehr zu kriegen -



Ich will das einfach nicht... ...und dann schubsen sie mich hinaus und ich... soll das alles einfach können, und diese ganzen fremden Menschen... woher soll ich denn wissen, was richtig ist?


And if I don't come home tonight,
Just know I tried my best to fight.

1 Kommentar 6.5.08 23:55, kommentieren



"The groundless fear of the telephone is typical, both calling somebody and answering the phone." (http://en.wikipedia.org/wiki/social_phobia)

...

7.5.08 23:56, kommentieren

it burns me straight to the bones

Im August ist wieder Schreibwerkstatt. Und der Zeitpunkt ist diesmal wirklich zweitrangig; denn mein Hauptproblem ist: Will ich überhaupt wieder hin?

Es war toll, letztes Jahr, wahnsinnig toll. Ich wäre am liebsten da geblieben: Immer mit Füller und Schreibbuch bewaffnet und niemand, der mich dafür schräg angeschaut hat. Ich habe ein paar echt nette Leute kennen gelernt. Es hat Spaß gemacht. Und wir haben gesagt, dass wir dieses Jahr alle wieder kommen.


Aber ich habe Angst.
Dass es - anders wird. Schon letztes Jahr wäre ich am liebsten im Boden versunken, teilweise. Ich will nicht wieder in solche Situationen kommen. Ich habe Angst davor, dass mich keiner wirklich mag; dass sie letztes Jahr nur so getan haben, als wären wir Freunde, dass - dass sie nicht da sind und ich niemanden finde, dass sie ihre Zeit lieber mit anderen verbringen, dass ich allein bin, schlecht schreibe und jeden Tag in ein neues Fettnäpfchen trete.


Und jetzt? Ich weiß es nicht.
Klar könnte ich mich einfach anmelden. Oder so. Aber - ich hab' Angst. Was, wenn alles schief geht?

1 Kommentar 13.5.08 21:26, kommentieren

"I promised not to leave you."

Ich will nicht mehr.
Es macht mich fertig.
Ich denke an morgen und frage mich, wie ich einen Fuß aus dem Haus setzen können werde. Vermutlich gar nicht. Ich will krank werden, damit ich nicht hinaus muss.
Ich -

Ich will einfach nur Freunde haben. Ich habe vermutlich welche, aber ich glaube nicht daran. Es ist nicht mehr schön. Und ich habe Angst. Und vermutlich wird niemand schlau aus mir.

Selbst wenn ich welche hätte, es würde doch nichts ändern, die ganze Zeit an deren Rockzipfel zu hängen.


- I call you in desperation every time this nightmare haunts me...
- You need me - here I am.


Manchmal denke ich, dass es ein Ausweg wäre. Aber ganz bestimmt keiner, der irgendetwas besser machen würde. Es wäre nur zu Ende. Und das würde mir letztendlich auch nichts bringen.
(Immerhin, muss man einräumen, habe ich noch meine Fantasiewelten - einige wenige der Dinge, die ich so schnell nicht aufzugeben bereit bin.)


Andere schaffen es doch auch...

18.5.08 23:56, kommentieren

goodbye my hopeless dream

Die Decke über den Kopf ziehen und dieser Welt nicht mehr antworten müssen.

Ja, ich möchte gerne etwas erleben. Ich möchte Menschen kennenlernen und Spaß haben; aber ich möchte nicht, dass Menschen mich kennenlernen (meine ganzen Fehler, all das, was sie so mühelos meistern und mich vor ein verdammtes Problem stellt).
Darum mag ich Bücher: Ich bin drin in der Geschichte, aber niemand sieht mich.
Darum mag ich auch meine Identität im Internet, in der ich nur das von mir offenbare, was ich offenbaren möchte. Und nicht mehr.

Schlimm wird es, wenn ich auch hier gezwungen bin, mich zu zeigen. Ich will nicht. Ich habe Angst. (Ich könnte einfach nicht mehr im Forum schreiben und die Kontakte mit allen dazugehörigen Menschen abbrechen [wie sonst auch], aber das wäre schlecht - ich will es nicht, alle würden mich hassen, die betreffenden Leute sind viel zu nett, und eigentlich gefällt es mir dort ja.)

20.5.08 13:05, kommentieren

it's a fairytale gone bad

Nachdem die Sache mit den Fotos geklappt hat (wie am Schnürchen!), beschloss ein Stück meines Selbstvertrauens großmütig, zu mir zurückzukehren und mir andere, ermutigende Tätigkeiten zu ermöglichen. So weit, so gut.

Ich glaube, es ist schlimmer, wenn ich negativer Stimmung bin. Oder lange Zeit mit etwas bestimmtem nicht in Kontakt gekommen bin, d. h. Personen nicht getroffen, Dinge nicht getan habe.
Kommenden Montag "panel discussion" in Englisch: vor der Klasse reden; in zwei Wochen einen Vortrag in Deutsch. Ich schätze, das wird mein Selbstvertrauen wieder auf die nächste Palme jagen, an deren Spitze ich nicht heranreiche. Ich werde sehen.

22.5.08 22:06, kommentieren

(mit dir stirbt die welt - halt dich nicht fest daran)

Englisch | Deutsch

* Hypersensitivity to criticism or rejection
* Self-imposed social isolation
* Extreme shyness in social situations, though feels a strong desire for close relationships
* Avoids interpersonal relationships
* Feelings of inadequacy
* Low self-esteem
* Mistrust of others
* Extreme shyness/timidity
* Emotional distancing related to intimacy
* Highly self-conscious
* Self-critical about their problems relating to others
* Problems in occupational functioning
* Lonely self-perception
* Feeling inferior to others

2 Kommentare 25.5.08 00:41, kommentieren