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can't stand the light.

Manchmal ist es mir komplett egal. Was die Leute hinter meinem Rücken tuscheln, wie sie mich angucken, mich auslachen, mitleidig beobachten, wie ich vergeblich versuche, zu ihnen zu gehören - es ist mir egal, ich habe es satt und bin daran gewöhnt, dass Menschen, die mich mögen, quasi ein Ding der Unmöglichkeit sind. Auch wenn es vielleicht nicht so ist, aber in meinem Kopf ist diese Barriere, und sie hilft, mich gegen die große, böse Welt zu verteidigen, aber wenn es dann darum geht, mit den wenigen Leuten auszukommen, von denen ich nichts zu befüchrten habe, scheitere ich.

Ich mag das Thema nicht mehr ausbreiten. Ich hab' es satt. Ich will einfach nur ich sein und nicht "nein" sagen, wenn alles in mir "ja" schreit (und umgekehrt).
Vielleicht. Irgendwann. Wunschtraum.

2 Kommentare 4.6.08 23:25, kommentieren



another day in paradise

Ich war noch nicht bei der Psychologen-Frau, hab' mir nur die Telefon-Nummer geholt, mich aber nicht gemeldet (ich hasse telefonieren) und hoffe, dass ich ihre Hilfe auch gar nicht in Anspruch nehmen muss.

Gestern musste ich einen Vortrag halten und habe jämmerlich versagt (nach zwei Sätzen keine Worte mehr gefunden, Atemnot, angefangen zu heulen), aber anstatt der erwarteten Katastrophe wurde sich liebevoll um mich gekümmert und der Vortrag auf kommenden Dienstag verschoben. Weshalb ich jetzt davor Angst habe, aber mir haben viele Leute (zum millionensten Mal) Mut zugesprochen und auch weniger bequeme Dinge gesagt. Das hilft.
Ich sollte nicht darauf warten, dass das Leben zu mir kommt.
Wenn ich laufen lerne, falle ich oft hin, bis ich es kann. Damals hat es mir nichts ausgemacht.
Nur, weil ich bestimmte Dinge später lerne, muss ich mich nicht verstecken.
Abwarten, bis das in meinem Hirn ankommt.

Ein Artikel in der Neopian Times sagt dazu:

"...just remember: if you're good enough for yourself, you're good enough for others..."

(Ja, ich lese sowas. Ich mag das. Es ist viel sinnvoller als manche Geschichten, die für Erwachsene geschrieben wurden.)

Besagtes Zitat hab' ich mir auf meinen Notizenzettel für den Vortrag geschrieben. Hoffentlich denk' ich dran.

1 Kommentar 14.6.08 19:52, kommentieren

and when two rivers run together they can never be distinct again

Ich schätze, wir haben so etwas wie einen "Deal".
Ich frage nicht. Er fragt nicht. Wir liegen zusammengekuschelt auf dem Sofa & schauen einen Film.

Ist es so schlimm?
Mein Kopf macht es dazu; spinnt Ideen, in denen ich Angst davor haben sollte, dass er weiter gehen will. (Ich will nicht. Nie wieder.)

Ich glaube, die Wahrheit ist, dass wir beide einfach jemanden brauchen, der uns mal in den Arm nimmt.

15.6.08 22:33, kommentieren

doch du wirfst steine in mein herz aus glas

Manchmal glaube ich daran, dass noch alles gut werden kann.

Warum sollte ich nicht auch ein Leben wie alle anderen führen können?
Warum sollte ich nicht auch glücklich sein können?

Nächste Woche fange ich mit der Fahrschule an, Theorie-Unterricht. Lauter fremde Menschen. Ich habe Angst, aber ich versuche es als Chance zu sehen.
Es kann doch, gottverdammt, nicht so schwer sein.

1 Kommentar 18.6.08 15:43, kommentieren

emptiness isn't everything

ich.will.das.nicht.

 

erinnerung,geh doch bitte weg.tu dir keinen zwang an.nicht dir und nicht mir.

1 Kommentar 28.6.08 01:05, kommentieren