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something inside

Mir wurde es erzählt. Dann wurde mir gesagt, ich solle nicht darüber reden. Und sie, sie sitzen da und reden die ganze Zeit... reden und reden und drehen und wenden und können nichts machen. Ich sage etwas, (das, was sie von mir hören wollen, aber nur dann, wenn es das ist, was sie von mir hören wollen, aber sie wollen nicht), und sie schauen mich an und fragen: "Heißt das, wir haben versagt?"

Was soll ich denn sagen? Woher soll ich wissen, was richtig ist, wie kann ich ihnen erklären, was zu tun ist, wenn ich es selber nicht weiß?

Also schweige ich. Und schweige weiter.


Die Studienfahrt, Cannabis, und ich dachte: Wie schön das wäre, einmal dazuzugehören. Einmal etwas Aufregendes machen, das nicht den Normen entspricht, etwas, bei dem die Leute die Hände über dem Kopf zusammenschlagen.

Und jetzt sitze ich da und schüttele den Kopf über mein dummes Ich... wie kann man nur so naiv sein? Wie konnte ich?

Was er sich dabei denkt, würde ich gern wissen... wir sind uns nicht so nahe, wie ich es manchmal gern hätte, das waren wir noch nie, Geschwister eben; sonst würde ich ihn fragen.
Und ich überlege mir: Was wäre, wenn es anders wäre?
Wenn ich mich nicht in mein Schneckenhaus aus Angst verkriechen würde, Angst vor Zurückweisung selbst vor der eigenen Familie, sondern mit ihm reden könnte.
Und daneben stellt sich meine Vernunft und sagt: Wie lächerlich. Als ob ich etwas ändern könnte. Ich, die ja so viel Ahnung vom Thema hat.

3.2.09 00:26, kommentieren



Set me free, don't drag me down into this world of endless night...

Und wieder das alte Spielchen: Disco. Alkohol, diesmal mit Nikotin, und ich merke, wie schwer es ist, eine Zigarette allein zu rauchen, nicht nur hier und da Züge von anderen zu erhaschen. (Es ist nichts für mich.)

Irgendwann am frühen Morgen die Rückfahrt... ich lege den Kopf an seine Schulter und er den Arm um mich (ein schönes Gefühl, wie Geborgenheit), und dann küsst er mich, vorsichtig, ganz sacht, auf die Wange.

Nur seinetwillen bitte ich ihn, aufzuhören. Weil ich weiß, dass er mehr als das will; und weil ich weiß, dass er so jemanden schon hat: Ein Mädchen, dass sich in einsamen Momenten von ihm küssen lässt, eins, für das er nicht mehr als bester Freund und Lückenfüller ist.
Das muss ich nicht auch noch sein.

Denn ich weiß, dass ich nicht weitergehen will...

1 Kommentar 11.2.09 00:20, kommentieren