i went from wired to tired so long ago

als ob es niemand kennen würde außer mir... wenn die wände immer näher rücken und die luft in meinen lungen immer weniger wird. wenn ich ganz genau weiß, warum es niemanden interessieren wird: weil ich es nicht kann; es geht nicht, mir fehlt etwas... ein falschgeleiteter draht in meinem kopf, irgendetwas.

und gleichzeitig das wissen, dass ich es bekämpfen muss, obwohl ich längst nicht mehr will, weil das ziel so weit entfernt scheint. gleichzeitig das wissen, dass es nicht einfacher wird, egal was ich tue; das wissen, dass ich mir nicht helfen lassen kann, weil nur ich mir helfen kann; dass ich mir nicht helfen lassen kann, weil ich noch nicht kaputt genug bin, um als kaputt zu gelten.

und weil ich gleichzeitig weiß, dass ich es übertreibe, immer und immer wieder... wie eine nadel, die man in die haut sticht; und der schmerz kommt und ist heftig, und man hat angst, er würde nie vorübergehen; was die anderen sehen, ist aber nur ein kurzer nadelstich und ein leises puckern auf der haut, wenn es vorüber ist.

hinterher, ja, da kann ich auch darüber lächeln...

solange es weh tut, kann ich nichts anderes tun, als die luft anzuhalten, damit ich nicht merke, wie wenig davon ich eigentlich habe, und zu warten, bis es vorüber ist.

17.1.09 02:04

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