all would be clear then

es ändert sich etwas.
ich ziehe aus.
ich werde allein sein, aber auch frei.
in einer größeren stadt.
ich überlege, einen psychotherapeuten aufzusuchen. in mir kämpft das für und wider, und das wider fragt, warum?, und das für sagt, ich habe keine ahnung, deswegen will ich doch.

ich fühle mich nicht mehr real. ich rede und lache und gehe und tue, aber ich bin nicht wirklich da. ich stehe immer daneben, alles ist irgendwie gleichgültig -
aber ich wäre gern anwesend. ich werde ein telefon haben und ein telefonbuch und die sprechzeiten. dann werde ich mit zittrigen fingern die nummern wählen und ein bisschen heulen, und wenn ich die erste sitzung ausgemacht habe, werde ich glücklich sein und noch mehr heulen. ich werde mir eine selbsthilfegruppe suchen, um die wartezeit zu überbrücken.

alles wird gut werden. es ist auf einmal in greifbare nähe gerückt. aber die angst auch, sie wächst mit der hoffnung. es fühlt sich an wie zerbrechen.

4.6.09 23:35

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